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Bei der allgemeinen körperlichen Untersuchung der Halsregion ist auf etwaige Vergrösserungen von Halslymphknoten, Schilddrüse oder Speicheldrüsen zu achten. Unter orthopädischem Aspekt ist weiterhin der
Funktionszustand der Halswirbelsäule (HWS) zu untersuchen (Feststellung von möglichen Schmerzhaftigkeiten oder Einschränkungen der Beweglichkeit).
Hinsichtlich apparativer Untersuchungen können bei Bedarf Schilddrüse, Speicheldrüsen und die sonstigen Halsweichteile einschliesslich der grossen Halsgefässe mit verschiedenen Ultraschallverfahren untersucht
werden. Hierfür stehen zur Verfügung:
- Hochauflösende zweidimensionale Sonographien (B-Bild-Sonographien) mit Beschallungsfrequenzen bis zu 10 MHz. Diese erlauben eine Feinbeurteilung der Gewebetexturen der Halsorgane und möglicher atherosklerotischer Wandveränderungen der vorderen Halsschlagadern.
- Farbduplex-Sonographien der extrakraniellen (im Halsbereich verlaufenden) hirnversorgenden Blutgefässe. Bei diesen Untersuchungsverfahren wird die Blutströmung in den jeweiligen Gefässen farbig sichtbar gemacht und mittels Strömungskurven (PW-Dopplerspektren) vermessen.
- CW-Doppler-Sonographien der o.g. Blutgefässe. Hier wird das jeweilige Blutgefäss mit einer Stiftsonde höherer Eindringtiefe sondiert, und es werden die zugehörigen Strömungsprofile (CW-Dopplerspektren) aufgezeichnet.
- Untersuchung von Blutflüssen im DPI-Mode (Digital-Power-Imaging, Power-Mode, Angio-Mode). Der DPI-Mode stellt ein gesondertes Verfahren dar, speziell langsame bzw. geringe Blutflüsse in Gefässen und Organen farbig darzustellen. Insbesondere die Durchblutungssituation des Schilddrüsengewebes und etwaiger Schilddrüsenknoten lässt sich mit diesem Verfahren gut beurteilen. Auch kann im Einzelfall mittels DPI-Mode bei hochgradig veränderten Blutgefässen herausgearbeitet werden, ob eine höchstgradige Verengung oder bereits ein vollständiger Verschluss des Gefässes vorliegt.
- Ultraschallkontrastmittel: Bei Erfordernis können die verschiedenen Blutflussdarstellungen durch Einsatz von Ultraschallkontrastmitteln (Signalverstärkern) auf schmerz- und gefahrlose Weise verbessert werden. Diese Ultraschallkontrastmittel sind im Unterschied zu Röntgenkontrastmitteln frei von Nebenwirkungen.
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Prof. Dr. Piper, Meduna-Klinik, 56864 Bad Bertrich, Tel.: 02674 / 182 0, Fax: 02674 / 182
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